BASF und Monsanto entwickeln Weizensorten


Die BASF SE und der US-Konzern Monsanto dehnen ihre Zusammenarbeit im Saatgutsektor auf Weizen aus. Außerdem erhöhen sie ihr Entwicklungsbudget. Gemeinsam wollen die Konzerne ertragreichere und stresstolerante Weizensorten entwickeln. Die Markteinführung ist ab dem Jahr 2020 geplant und zielt zunächst auf den nordamerikanischen und australischen Markt. Wie am Mittwoch weiter bekannt gegeben wurde, kann außerdem das ursprüngliche Budget von 1,5 Mrd. US-$ im Laufe der Zusammenarbeit um mehr als 1 Mrd. US-$ aufgestockt werden, um Investitionen zu finanzieren.  

Die Zusammenarbeit wird nach Angaben der Unternehmen unter den ursprünglichen Bedingungen fortgesetzt. Jeder Partner arbeitet an unabhängigen Programmen zur Entdeckung neuer genetischer Merkmale, so genannter Traits. Aus diesen Programmen werden viel versprechende Gene benannt, die in der Kooperation weiter bearbeitet werden. Produkte, die aus dieser Entwicklung hervorgehen, werden von Monsanto vermarktet. Hierbei erhält Monsanto 60 Prozent und BASF 40 Prozent der Nettoerträge.

BASF und Monsanto arbeiten seit 2007 gemeinsam an Mais, Soja, Baumwolle und Raps. Als erstes Produkt aus dieser Kooperation möchten die Unternehmen im Jahr 2012 eine trockentolerante Maissorte auf den Markt bringen. (db)
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