Gemeinsames Projekt

BASF und Yara starten Bauphase


Spatenstich in Freeport.
-- , Foto: BASF
Spatenstich in Freeport.

Die Bauarbeiten am BASF-Standort sind in dieser Woche in Freeport/Texas gestartet. Die Investitionskosten für die Anlage, die 2017 in Betrieb geht, belaufen sich nach Angaben der Unternehmen auf rund 600 Mio. $. Yara wird zusätzlich einen Ammoniaktank am BASF-Terminal bauen, zudem wird BASF ihr bestehendes Terminal und ihre Pipelines für den Export von Ammoniak aus der neuen Anlage erweitern. Yara wird den Bau der Anlage koordinieren, während BASF die Anlage betreiben wird. BASF investiert derzeit viel in Nordamerika, erklärte Wayne T. Smith, Vorsitzender der BASF Corp. beim traditionellen Spatenstich. Besonders hob er die Größenordnung der World-Scale-Anlage hervor sowie die attraktiven Rohstoffkosten. Yara hält 68 Prozent und BASF 32 an der Anlage.

Entsprechend wird BASF seinen Anteil am produzierten Ammoniak verwenden, um Caprolactam herzustellen. Yara wird daraus Düngemittel produzieren. Die Wasserstofftechnologie, die in der Anlage zum Einsatz kommt, senkt die Kapital- und Instandhaltungskosten im Vergleich zu einer herkömmlichen, erdgasbasierten Ammoniakanlage deutlich. Mit Praxair, Inc., dem größten Industriegasehersteller in Nordamerika, wurde ein langfristiger Liefervertrag für Stickstoff und Wasserstoff unterschrieben. Die Bezugspreise für diese beiden Rohstoffe sind an die günstigen Preise für Erdgas an der US-Golfküste gekoppelt.(da)
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