Saisonauftakt

BASF verkauft mehr Fungizide


Die BASF SE, Ludwigshafen, hat von Januar bis März 2015 im Segment Agricultural Solutions einen Umsatz von fast 1,9 Mrd. € und damit 15 Prozent mehr als im gleichen Vorjahresquartal erzielt. Das Unternehmen berichtet von Zuwachs in Europa und Nordamerika. Vor allem bei Getreidefungiziden in Westeuropa sei früher als erwartet eine hohe Nachfrage eingetreten. „Unser Geschäft verlief insbesondere in Großbritannien und Deutschland sehr positiv. In allen Indikationen verzeichneten wir ein Absatzwachstum“, heißt es im Quartalsbericht.

Dem Konzern, der in Euro bilanziert, kamen auch Währungseffekte zugute. Hier ist der starke US-Dollar von Vorteil gewesen. Schließlich konnte BASF nach eigenen Angaben auch höhere Preise erzielen. BASF nennt für Pflanzenschutzmittel einen Anstieg der Mengen um 6 Prozent sowie der Preise um 4 Prozent und beziffert den Währungseinfluss auf plus 5 Prozent. Dieser Mix hat das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen (Ebit) „deutlich verbessert“, stellt das Unternehmen fest. Es weist im Segment Agricultural Solutions ein Plus um 13 Prozent auf 574 Mio. € aus.

Im Gesamtkonzern wurde im 1. Quartal 2015 ein Umsatz von 20,1 Mrd. € und damit 3 Prozent mehr als im Vorjahresquartal erwirtschaftet. Das Ebit vor Sondereinflüssen lag konzernweit mit 2,1 Mrd. € um 2 Prozent unter dem Wert des 1. Quartals 2014. Hier nennt das Unternehmen Rückstellungen im Bereich „Sonstiges“. Für das Gesamtjahr ist die Prognose optimistisch. BASF rechnet 2015 mit weiterem Umsatzwachstum und höheren Gewinnbeiträgen aus dem Pflanzenschutzgeschäft. (db)
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