BASF verliert deutlich im Pflanzenschutz


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Im Pflanzenschutzgeschäft musste die BASF AG, Ludwigshafen, im vergangenen Jahr deutliche Einbußen hinnehmen. Der Umsatz ging um 6,6 Prozent auf 3,1 Mrd. € zurück, das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen (Ebit) um 43,7 Prozent auf 378 Mio. €. Dies gab heute BASF-Vorstandschef Jürgen Hambrecht in Ludwigshafen während der Bilanzpressekonferenz bekannt. Ungünstige Witterungsbedingungen hätten vor allem den Absatz an Fungiziden vor allem in Brasilien und Europa deutlich geschwächt. So verzeichnete die BASF deutliche Einbußen in Südamerika (-21 Prozent), gefolgt von Nordamerika (-7 Prozent) und Westeuropa (-2 Prozent). Zuwächse konnten in Asien (+8 Prozent) und auch in Mittel- und Osteuropa erzielt werden. Für 2007 ist Hambrecht aber zuversichtlich, dass sich Umsatz und Ergebnis durch eine gut gefüllte Produktpipeline steigern lassen.

Das Segment Feinchemie hat sich dagegen positiv entwickelt und legte im Umsatz um 7,1 Prozent auf 1,86 Mrd. € zu. Dadurch verbuchte der Geschäftsbereichs Pflanzenschutz und Ernährung insgesamt nur ein Minus von 1,9 prozent auf 4,93 Mrd. € im Vergleich zum Vorjahr. Die anderen Geschäftsbereiche der BASF hingegen verzeichneten Umsatzzuwächse im überwiegend zweistelligen Prozentbereich. (AW)

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