Verzögerung

BASF verschiebt Engagement in Texas


Angesichts der aktuellen Volatilität der Rohstoffpreise und des derzeitigen wirtschaftlichen Umfelds hat BASF die abschließende Investitionsentscheidung über den Bau einer World-Scale-Anlage zur Herstellung von Propylen auf Methan-Basis am Standort in Freeport/Texas verschoben. „Die gezielte Herstellung von Propylen aus günstigem U.S.- Schiefergas ist interessant für BASF. Wir werden die Entwicklung der Rohstoffpreise sowie der relevanten Marktbedingungen regelmäßig prüfen, um den richtigen Zeitpunkt für eine solche Großinvestition zu bestimmen“, sagte Wayne T. Smith, Mitglied des Vorstands der BASF SE.

Unbenommen von dieser Entscheidung ist die Großanlage zur Herstellung von Ammoniak ebenfalls in Freeport. Diese baut die BASF zusammen mit dem norwegischen Düngerproduzenten Yara. BASF will Carpolactan herstellen, Yara produziert Düngemittel. Die Anlage soll 2017 in Betrieb nehmen. Wie ein BASF-Sprecher auf Anfrage von agrarzeitung.de bestätigte, betreffe die Entscheidung nur die erdgasbasierte Propylen-Investition in Freeport/Texas. (da)
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