Die Wachstumsbedingungen in Australien sind geprägt von Trockenphasen und Perioden mit intensivem Niederschlag. Forscher der BASF SE arbeiten daran, dass die Böden das Wasser besser speichern.

Gemeinsam mit einem Verbund australischer Forschungsinstitute werden Materialforscher, Biologen und Agrarwissenschaftler der BASF neue Polymere entwickeln. Damit sollen landwirtschaftliche Böden aufgewertet werden. "Dreißig Prozent von Australiens Ackerbauflächen bestehen aus wasserabweisenden Böden. Auf ihnen werden lediglich zehn Prozent der Erträge der großen Kulturen erwirtschaftet", sagt David Blay, Geschäftsführer des Unternehmensbereichs Crop Protection der BASF in Australien und Neuseeland.

BASF und das Cooperative Research Centre for Polymers haben dafür eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Mit einer Reihe innovativer  Polymere sollen Landwirte die Verfügbarkeit von Nährstoffen und den Feuchtigkeitsgehalt im Boden künftig besser steuern können. Durch die auf fünf Jahre angelegte Kooperation werden die Forschungs- und Geschäftsaktivitäten von Functional Crop Care weiter ausgebaut. Diese entwickelt verschiedene Produkte und Lösungen für das Ressourcen- und Stressmanagement im Pflanzenbau. (brs)
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