BASF will mit Innovationen wachsen


Neue Pflanzenschutzmittel sollen der BASF SE, Ludwigshafen, künftig mehr Umsatz bringen. Bisherige Innovationen haben nach Unternehmensangaben die hohen Erwartungen erfüllt. Der Wert der Pflanzenschutz-Pipeline von BASF Crop Protection ist in den vergangenen vier Jahren von 1,8 Mrd. € auf 2,8 Mrd. € gestiegen, berichtet der Hersteller. Davon stammen 1,6 Mrd. € aus den Pflanzenschutzmitteln, die in den Jahren 2002 bis 2009 in den Markt eingeführt worden sind. Weitere 1,2 Mrd. € jährlich verspricht sich BASF von Mitteln, deren Markteinführung zwischen 2010 und 2020 stattfindet.

Als Wachstumstreiber bezeichnet das Unternehmen ihr Fungizid F 500. Allein für die Spritzmittel und Beizen dieser Gruppe peilt BASF ein Umsatzpotenzial von jährlich mehr als 1,0 Mrd. € an. Das neue Fungizid Xemium, das 2012 erstmals in Deutschland unter dem Markennamen Adexar vermarktet wird, soll bis zum Jahr 2020 in der Spitze einen Jahresumsatz von mehr als 200 Mio. € erzielen.

BASF investiert 9 bis 10 Prozent seines Pflanzenschutz-Umsatzes jährlich in Forschung und Entwicklung. Im Jahr 2010 hatte das Unternehmen Pflanzenschutzmittel im Wert von rund 4 Mrd. € verkauft. Die Umsatzzahlen für 2011 gibt BASF Ende Februar bekannt. Die bisherigen Quartalszahlen deuten auf Wachstum im Pflanzenschutz hin. Für das Jahr 2020 hat das Unternehmen im November ein Umsatzziel von 6 Mrd. € im Pflanzenschutz genannt. (db)
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