Pflanzenschutz

BASF zieht es nach Indien

Mit einer Produktionsmenge von jährlich mehr als 100 Mio. t ist Reis die wichtigste Nahrungspflanze in Indien. Das zeigen Zahlen des US-Landwirtschaftministeriums. Außerdem ist Indien ein bedeutender Reis-Exporteur auf dem Weltmarkt. Pro Jahr exportiert das Land über 10 Mio. t. Das Unternehmen BASF sieht zudem großes Potenzial für eine weitere Steigerung dieser Mengen.

„Mit unseren neuen Lösungen für Reis verstärken wir unseren Beitrag, um der steigenden Nachfrage nach Technologien für die Landwirtschaft in Indien, einem der größten Agrarmärkte der Welt, gerecht zu werden“, sagte Markus Heldt, der für den BASF-Unternehmensbereich Crop Protection zuständig ist am Dienstag in Hyderabad, Indien.

BASF wolle mit seinem Angebot dazu beitragen, dass Landwirte bedeutende Reiskrankheiten, -unkräuter und -schädlinge effizient bekämpfen können, hieß es auf der Markteinführungsveranstaltung. In den nächsten drei Jahren wolle das Unternehmen zudem weitere Produkte in Indien einführen, "um dem steigenden Bedarf an modernen Lösungen für die Landwirtschaft gerecht zu werden." Darunter hochwirksame Herbizide, Fungizide und Insektizide.

Pflanzenschutzexperten nun auch für Reis vor Ort

BASF beschäftigt in Indien ein eigenes Team von fast 200 Pflanzenschutzexperten, um eine direkte Präsenz im Markt zu gewährleisten. Das Unternehmen gehört nach eigenen Angaben zu Indiens führenden Anbietern moderner Pflanzenschutzlösungen und deckt dabei alle wichtigen Nutzpflanzen ab, unter anderem Sojabohnen, Mais, Baumwolle, Weizen, Obst, Gemüse – und nun auch Reis.

In den letzten vier Jahren hat BASF fast 300 Millionen € in Indien investiert – in die Bereiche Produktion und Innovation sowie in die Unterstützung der lokalen Industrie, einschließlich der Agrarwissenschaft und Lebensmittelherstellung, Transportwesen und Emissionskontrolle sowie energieeffiziente Gebäude und Infrastruktur. (mrs)
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