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Die Junglandwirteförderung und die Zinsverbilligung für Investitionsvorhaben müssen zu einem verpflichtenden Förderinstrument in allen Bundesländern erhoben werden. Dies fordert der Bund der Deutschen Landjugend (BDL), Berlin. Zu kritisieren sei die Abruffrist für entsprechende Mittel auf spätestens fünf Jahre nach der Niederlassung der Junglandwirte. Die Mittel müssten nach Ansicht des BDL unabhängig vom Niederlassungszeitpunkt bis zur Altersgrenze von 40 Jahren zur Verfügung stehen. Außerdem sei eine finanzielle Unterstützung der jungen Landwirte in der Fort- und Weiterbildung sinnvoll. Diese Maßnahme könnte die jungen Landwirte in dem betrieblichen und persönlichen Anpassungsprozess "vom Landwirt zum landwirtschaftlichen Unternehmer" nachhaltig unterstützen. Der BDL stellt sich eine Summe vor, die nicht ausgezahlt wird, sondern nur zur Finanzierung von Fortbildungsmaßnahmen abgerufen werden kann. (ED)
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