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Frankfurt a.M./Sz, 19. April - Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Frankfurt a.M., teilt mit, daß sie für Angebote, die ab 10. Mai bei ihr eingehen, einer Vertragsaufhebung auf begründeten Antrag wieder zustimmen wird. Grünes Licht gibt die Behörde nach Angaben eines BLE-Vertreters, wenn Getreide in Drittländer exportiert werden soll oder aber ein Kaufvertrag aus dem freien Markt vorliegt. Die BLE möchte auf diese Weise dem Absatz von Getreide zum Ende des Interventionszeitraumes nicht im Wege stehen, hieß es weiter. Im Februar 1998 hatte die BLE bekannt gegeben, daß sie Stornierungen von Verträgen nicht mehr zulassen werde. Bekräftigt wurde das Verbot in den Interventionsrichtlinien für das laufende Getreidewirtschaftsjahr 1998/99. Verträge mit der BLE wurden zeitweise in so großem Umfang storniert, daß die Lagergeldausschreibung damit ausgehebelt wurde.
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