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Bonn/ED, 28. Januar - In Deutschland gehaltende Rinder, die aus Großbritannien und Nordirland oder der Schweiz stammen, werden getötet. In Deutschland sind von der Maßnahme rund 5.200 Tiere betroffen. Dies hat das Bundesernährungsministerium (BME) in einer Eilverordnung "zum Schutz gegen die Spongioforme Rinderenzephalopathie (BSE-Schutzverordnung)" erlassen, die am heutigen Dienstag im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde ab dem 29. Januar in Kraft tritt. Die Verordnung verpflichtet außerdem jeden, der Rinder aus Großbritannien oder der Schweiz oder deren unmittelbaren Nachkommen hält, dies den zuständigen Landesbehörden anzuzeigen. Zuwiderhandlungen gegen die Verordnung werden als Ordnungswidrigkeiten behandelt.
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