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Forschungsvorhaben zur praxisgerechten Alternative der Kastration von Ferkeln will das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) fördern. Vom Deutschen Bauernverband (DBV) wird dies ausdrücklich in einer Mitteilung begrüßt. Die Universität Bonn wird zusammen mit Besamungs­stationen und Zuchtorganisationen untersuchen, ob mit Hilfe der Züchtung der Anteil an Ebern mit Ebergeruch verringert werden kann. Auch sollen Verfahren entwickelt werden, mit denen Fleischpartien im Schlachthof erkannt werden, die den vom Verbraucher abgelehnten typischen Ebergeruch beim Kochvorgang entwickeln. Die Förderung des Projektes in Höhe von 1 Mio. € durch das BMELV sei ein wichtiger Beitrag, um künftig auf die Kastration bei Ferkeln verzichten zu können, so der DBV. Ferner seien ab 1. April 2009 für alle am QS-System teilnehmenden landwirtschaftlichen Betriebe bei der Ferkelkastration geeignete Schmerzmittel zur Linderung des postoperativen Wundschmerzes vorgeschrieben, heißt es weiter. (ED)
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