Wegen der Schweinepest in Russland und der Ukraine ist Wachsamkeit angeraten. Die EU-Außengrenzen werden stärker kontrolliert. Da die Gefahr besteht, dass die Seuche in die EU eingeschleppt wird, wurden bereits zahlreiche Maßnahmen auf nationaler und EU-Ebene getroffen, um dies zu verhindern, so das Bundesagrarministerium (BMELV). An den Außengrenzen der Gemeinschaft werden den Angaben zufolge verstärkte Kontrollen durchgeführt; die Krisenpläne zur Bekämpfung von Tierseuchen seien angepasst worden.

Das Agrarressort weist darauf hin, dass die Einfuhr von lebenden Schweinen und Schweinefleischerzeugnissen aus den betroffenen Staaten in die EU verboten ist. Allerdings könne der Erreger auch über Lebensmittel wie Schweinefleisch, Rohwürste oder Salami eingeschleppt werden, wenn sie aus den gefährdeten Regionen mitgebracht werden und dann beispielsweise als Speiseabfälle an Haus- und Wildschweine gelangen. Darum sollten keine derartigen Lebensmittel aus den betroffenen Gebieten mitgebracht werden. (az)
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