BML warnt vor Grenzwerten für Dioxin

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Mit der Einführung von Höchstwerten für Dioxine in Futtermitteln sei dem Verbraucher nicht viel geholfen, kritisierte das Bundeslandwirtschaftsministerium (BML), Bonn, das Vorhaben der EU-Kommission. Statt dessen sei es sinnvoller, den Dioxinausstoß in die Umwelt zu vermindern. Grenzwerte für Futtermittel sollten nicht vorschnell festgesetzt werden, da eine nachträgliche Abänderung politisch immer schwierig sei, warnte das BML. Die Kommission hat höchstmögliche Dioxinwerte im Mischfutter von 1000 Pikogramm/kg vorgeschlagen. Die vereinzelt gemessene Hintergrundbelastung von Mischfutter bewege sich zwischen 100 bis 600 Pikogramm/kg. Eine Gesundheitsgefährdung soll nach französischen Studien erst ab einer Belastung von 2500 Pikogrammm/kg im Mischfutter bestehen. (Mö)
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