BSE-Entschädigungen genehmigt

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Eine Einkommensbeihilfe in Höhe von rund 5,1 Mio. € für BSE-geschädigte Landwirte in Baden-Württemberg hat die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel genehmigt. Die Krise auf dem Rindfleischmarkt sei ein außergewöhnliches Ereignis, das diese Beihilfe rechtfertige. Im Juli 2000 hatte die Kommission schon einmal eine BSE-bedingte Hilfe für das Land Baden-Württemberg genehmigt. Damals ging es vor allem um die Kosten für BSE-Tests und um die Entschädigung direkt von der Seuche betroffener Landwirte und Schlachthöfe. Jetzt können auch Rindfleischerzeuger, die zwischen November 2000 und Juli 2001 Einkommenseinbußen hinnehmen mussten, Hilfen erhalten. Zudem genehmigte die Kommission 29 Mio. € an Beihilfen für Österreich. In Österreich können die Gelder zur Entschädigung für wertlos gewordene Futtermittel, für landwirtschaftliche Betriebe mit BSE-Fällen sowie zur Übernahme von BSE-Testkosten verwendet werden. (Mö)
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