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Die Identität der in Schleswig-Holstein positiv getesteten BSE-Kuh ist durch einen DNA-Test abgesichert worden. Das schleswig-holsteinische Landwirtschaftsministerium teilt mit, dass eine vergleichenden Untersuchung der Erbsubstanz eindeutig belegt, dass es sich bei dem getesteten Tier tatsächlich um die Kuh aus dem Rinderbestand in Hörsten (Kreis Rendsburg-Eckernförde) handelt.
Das Institut für molekularbiologische Diagnostik in Bonn hat in seinen Untersuchungen bewiesen, dass das in der Bundesanstalt für Viruskrankheiten in Tübingen BSE-positiv getestete Stammhirn von demselben Tier stammt wie der in der Itzehoer Schlachterei sichergestellte Schlachtkörper. Darüber hinaus wurde das DNA-Muster der Kuh mit dem DNA-Muster der beiden Kälber der Kuh verglichen. Die hohe Übereinstimmung zeigt, dass es sich bei der BSE-positiv getesteten Kuh tatsächlich um das identifizierte Tier im Hörstener Betrieb handelt.
Bei der Überprüfung der sieben Futtermittellieferanten des Betriebes wurde festgestellt, dass in keinem Fall Tiermehl im Mischfutter verwendet worden ist. (ED)
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