BSE-Risiko durch Rindfleischknochen spürbar zurückgegangen

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Das BSE-Risiko durch knochenhaltige Rindfleischstücke wie T-Bone-Steaks sei in den vergangenen zwei Jahren spürbar zurück gegangen. Dies meint der Wissenschaftliche Lenkungsausschuss der EU-Kommission in einer gestern veröffentlichten Stellungnahme. Die Wissenschaftler geben Großbritannien damit Rückendeckung, wo seit Dezember 1999 wieder Rindfleischknochen verkauft werden dürfen. Der Wissenschaftliche Lenkungsausschuss warnt dagegen alle EU-Mitgliedstaaten weiterhin davor, Gehirn und Rückenmark von mehr als einjährigen Schafen und Ziegen zu Tierfutter zu verarbeiten. Auch bei Blutmehl schließen die Wissenschaftler nicht jegliches BSE-Infektionsrisiko aus, weil insbesondere durch einige Schlachtmethoden infektiöses Gewebe vom Gehirn in die Blutbahnen gelangen könnte.(Mö)
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