BSE-Risikomaterial auch in Drittländern abtrennen

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Ab dem 1. April müssen auch Drittländer BSE-Risikomaterial von Schlachthälften abtrennen, bevor sie das Fleisch in die EU exportieren dürfen. Dies hat der Ständige Veterinärausschuss am Mittwoch in Brüssel beschlossen. Lediglich zehn Drittländer, darunter Argentinien und Neuseeland, brauchen kein Risikomaterial abzutrennen, weil dort das BSE-Risiko als minimal eingeschätzt wird. Die USA und Kanada müssen sich dagegen ab dem 1. April an die Auflagen halten. Für viele mittel- und osteuropäische Länder will der wissenschaftliche Lenkungsausschuss das BSE-Risiko am 30. März einschätzen. Da viele dieser Länder Tiermehle aus der EU importiert haben, wird das BSE-Risiko dort nicht zu vernachlässigen sein. In Folge müssen auch sie Schädel, Mandeln und Wirbelsäule aus den Schlachtkörpern von über 30 Monate alten Rindern heraustrennen. (Mö)
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