BSE-Tests an toten Wiederkäuern vorgeschlagen

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Ab dem Jahr 2001 sollen nach Vorstellungen der EU-Kommission in der EU BSE-Tests an toten Wiederkäuern vorgenommen werden. Die Kommission hat in ihrem Vorschlag in der EU eine Gruppe von 400.000 Rindern mit erhöhtem BSE-Risiko ausgemacht. Diese bestünde aus Notschlachtungen, Falltieren und aus Rindern mit Verhaltensauffälligkeiten. Aus dieser Risikogruppe sollen mindestens 40.000 Tiere getestet werden. Anzustreben seien in einem ersten Schritt aber 65.000 Tiere, erklärte eine Kommissionssprecherin heute in Brüssel. Die Auswahl für die Stichproben sollten die nationalen Veterinärbehörden vornehmen. Die Tests dienten dazu, ein klareres Bild über die Verbreitung der Seuche zu bekommen, was unter anderem wegen der langen Inkubationszeit schwierig sei. Die EU-Mitgliedstaaten sollen sich am 5. April mit dem Vorschlag befassen. (Mö)
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