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In einer neu erbauten Anlage der Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere (BFAV) auf der Ostsee-Insel Riems startet dieser Tage ein Langzeitversuch zur Erforschung der Rinderkrankheit BSE. Die Versuchstiere, drei Monate alte Fleckviehkälber, erhalten nach Angabe der Schweriner Volkszeitung (SVZ) mit ihrer Nahrung BSE-infiziertes Hirngewebe. Ab Februar werden dann jeweils vier Tiere im Abstand von vier Monaten getötet und untersucht. Festgestellt werden soll mit dem Versuch vor allem, wie die Erreger aus dem Darmtrakt ins Gehirn gelangen. Lasse sich diese Frage beantworten, zitiert die SVZ den Forscher Martin Groschup von der BFAV, dann könnten kranke Tiere möglicherweise bereits in der Inkubationszeit erkannt werden. (Bm)
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