Der private Agrarhandel ist aufgefordert, Landwirten mit hohen Auswinterungsschäden längere Zahlungsziele einzuräumen. Dies könnte für Entspannung sorgen. Den Appell richtet Bruno Fehse, Präsident des Bundesverbandes der Agrargewerblichen Wirtschaft (BVA), an die Mitgliedsfirmen. Eine Verlängerung der Zahlungsziele bis zum 15. August hält er für hilfreich. Diese Maßnahme könne dazu beitragen, mögliche Liquiditätsengpässe in der Landwirtschaft zu vermeiden. Händler berichten, dass nach Auswinterungen in einigen Regionen Deutschlands einzelne Landwirte bis zu 80 Prozent ihrer Bestände umbrechen und neu einsäen mussten.  (az)
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