Parallelhandel

BVL entzieht Genehmigungen


Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zieht Konsequenzen. Eine Überprüfung hat ergeben, dass zwölf Antragsteller unter der letzten dem BVL bekannten Anschrift nicht mehr erreichbar sind. Da dem BVL weder neue Adressen noch Rechtsnachfolger bekannt sind, geht es davon aus, dass die Unternehmen nicht mehr existieren. Das BVL entzieht folgenden Unternehmen die Genehmigung für den Parallelhandel: die Unternehmen AgroArt a.s., Agrotech trading GmbH, ChemSource Ltd., Direct Agrochemicals Ltd., Drax Pesticides Ltd., Econ Agrar GmbH, EC Trade S.P.R.L., F.F. Company B.V., New Euro Chemicals S.A., Quinta Quimicos S.L., ReAgtech Ltd. und Sabero Europe B.V.

Da Genehmigungen zum Parallelhandel für den jeweiligen Antragsteller erteilt werden, sind die Genehmigungen dieser Unternehmen mit Feststellung der Nicht-Existenz durch das BVL (Stichtag 4. März 2015) nicht mehr gültig. In der BVL-Liste der parallel gehandelten Pflanzenschutzmittel sind Mittel mit der Bemerkung „Inhaber existiert nicht mehr“ gekennzeichnet. Sie dürfen weder importiert noch neu in den Verkehr gebracht werden. Das BVL weist außerdem darauf hin, dass Partien, die sich bereits in der Handelskette befinden, noch sechs Monate lang abverkauft werden dürfen. Landwirte dürfen Restmengen noch für 18 Monate anwenden, jeweils gerechnet ab dem 4. März 2015. (db)
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