Der Verkauf von Agrarflächen in Mecklenburg-Vorpommern hebt die Überschüsse der BVVG in die Höhe. Für 2012 prognostiziert die BVVG geringere Erlöse. Die Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) hat 2011 die Hälfte aller ihrer verkauften Agrarflächen in Mecklenburg-Vorpommern veräußert. Erlöse von und 274 Mio. € spülte der Flächenverkauf im Nordosten in die BVVG-Kasse, teilte die BVVG heute in Schwerin mit. Somit trugen die Niederlassungen in Neubrandenburg und Schwerin 50 Prozent zum BVVG-Gesamtüberschuss bei. Nur 8 Prozent der Fläche ging 2011 an Alteigentümer. Von den 24.000 ha, die 2011 in dem Bundesland pachtfrei wurden, haben rund 50 Prozent der Pächter die Fläche im Direktkauf erworben. Für 2012 haben bereits 67 Prozent der Pächter von freiwerdenden Flächen angekündigt, sofort von der BVVG kaufen zu wollen.

Das Preisniveau ist 2011 erneut um 23 Prozent angestiegen. Im Durchschnitt kostete ein Hektar Agrarfläche in Mecklenburg-Vorpommern 14.989 €. Auch der Pachtzins stieg um 23 Prozent auf 248 €/ha für Bestandspachten und 292 €/ha für Neupachten. Insgesamt rechnet die BVVG dieses Jahr in Mecklenburg-Vorpommern jedoch mit weniger Erlösen. Denn zum einen werden weniger Fläche pachtfrei als im Vorjahr, außerdem wollen sich die Niederlassungen zum anderen 2012 auf den begünstigten Verkauf an Alteigentümer konzentrieren. (sta)
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