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Die Ausgestaltung von Programmen für das ab 2009 zusätzlich gekürzte Modulationsgeld hält Dr. Till Backhaus, Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, für die wichtigste Aufgabe von Bund und Ländern in den nächsten zwei Monaten. "Ich erwarte dafür auch konstruktive Vorschläge vom Bauernverband", sagte Backhaus heute vor Journalisten in Schwerin. Die Kofinanzierung der EU-Mittel sei in Mecklenburg-Vorpommern gesichert. Ende Februar müssten die Förderprogramme stehen, damit sie in den Anträgen auf Ausgleichszahlungen, die ab 2009 gestellt werden können, eingehen. Vom Bund fordert Backhaus jetzt Vorgaben, wie die Mittel aus dem Milchfonds an Landwirte ausgezahlt werden könnten. Der Milchfonds muss auch für andere Bereiche offen sein, beharrte Backhaus, da das Volumen des Milchfonds von mehr als 300 Mio. € die voraussichtliche Menge an zusätzlicher Modulation übersteigt. Mecklenburg-Vorpommern will ab 2009 vor allem die Investitionsförderung von landwirtschaftlichen Betrieben voran treiben. Statt wie bisher 30 Prozent sollen über die Investititonsförderung künftig 40 Prozent der Mittel aus der zweiten Säule Mittel direkt an die Landwirte zurück fließen. (sta)
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