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"Kein landwirtschaftlicher Betrieb wird in Folge dieser Naturkatastrophe in Konkurs gehen", so Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Backhaus in einer Pressemitteilung des Ministeriums. Eine der Hilfsmaßnahmen, Soforthilfe I genannt, dient der Existenzsicherung, vorwiegend im Landkreis Ludwigslust. Von den 20 Mio. Euro, die in Deutschland als Soforthilfe I zur Verfügung stehen und die von Bund und Ländern zu gleichen Teilen getragen werden, sind 3,8 Mio Euro für Mecklenburg-Vorpommern vorgesehen.
Die Soforthilfe II soll dem Ausgleich von Schäden an Gebäuden, Maschinen, Anlagen, Tieren und Flächen dienen. Betriebe, deren zerstörte Wirschaftsgüter nicht versichert waren, erhalten für den Ersatz oder die Wiederherstellung dieser maximal 15.000 Euro pro Antragsteller.
Betriebe aus Gebieten, die von den starken Niederschlägen oder vom Hochwasser betroffen sind, wie die Landkreise Ludwigslust, Parchim, Nordwestmecklenburg, Demmim, Mecklenburg-Strelitz und Güstrow erhalten die Abschlagszahlungen ihrer Flächenprämien bereits Ende September.
Die Ämter für Landwirtschaft erteilen nähere Auskünfte. (ED)
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