Baden Württemberg: Freilandeier nicht hoch mit Dioxin belastet

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Die jetzt vorliegenden Untersuchungsergebnisse von 20 Freilandeierbetrieben aus Baden-Württemberg bestätigten die Erkenntniss, dass die Dioxinbelastung von Freilandeiern aus Großbetrieben in der Regel unterhalb der neuen EU-Grenzwerte liegen. Von den 20 Proben habe eine Probe mit 4,0 Pikogramm (pg) Dioxin je Gramm Eifett über der zulässigen Höchstmenge von 3,0 pg je Gramm Fett gelegen, teilte das baden-württembergische Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum am Donnerstag mit. Bei allen anderen Betrieben habe der höchste Gehalt an Dioxin bei 1,05 pg pro Gramm Fett gelegen. Diese gewonnenen Daten unterschieden sich nicht von statistischen Daten von etwa 225 Proben aus der Käfighaltung, die in den Jahren 2000 bis 2004 untersucht wurden.

Aufgrund des starken öffentlichen Interesses und zur vorsorglichen Information der Verbraucher habe die baden-württembergische Lebensmittelüberwachung in den vergangenen Wochen Proben bei den zwanzig größten Freilandeierbetrieben im Land gezogen und auf Dioxin-Rückstände analysiert. Unter den 20 Betrieben seien acht aus ökologischem Anbau gewesen. (ED)

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