Bald Frist für Verträge Nawaro und Energiepflanzen


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Für Winterkulturen müssen bis zum 31. Januar Verträge abgeschlossen werden, wenn sie als nachwachsende Rohstoffe (Nawaro) auf Stilllegungsflächen oder für die Gewährung der Energiepflanzenprämie angebaut werden. Darauf weist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Frankfurt am Main, hin. Der Vertragspartner des Landwirts muss die Anbau- und Abnahmeverträge bis zum 31. Januar bei der BLE vorlegen. Beim Anbau auf Stilllegungsflächen ändert sich gegenüber den Vorjahren nichts. Verträge werden wie bisher zwischen Landwirt und Erfassungshandel abgeschlossen, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Für die Energiepflanzenprämie werden die Verträge zwischen Landwirt und Erstverarbeiter abgeschlossen, wobei der Erfassungshandel als Beauftragter eintreten kann. Hier ist neu, dass die Abgabefrist bereits am 31. Januar verbindlich endet. Im vorigen Jahr, als die Energiepflanzenprämie eingeführt worden war, galt als Datum noch der 15. Mai 2004, weil Verordnungen verspätet in Kraft getreten waren.

Die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (Ufop) fordert ebenfalls die Marktbeteiligten auf, die Verträge rechtzeitig abzuschließen, hat aber gleichzeitig im Dezember beim Bundeslandwirtschaftsministerium (BMVEL) um eine Verlängerung der Abgabefrist für die Verträge gebeten. Das BMVEL sieht jedoch keine Chancen für eine kurzfristige Änderung, da die Fristen lang genug bekannt seien. (db)

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