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Die Novellierung des Genossenschaftsgesetzes könnte bald auf den Weg gebracht werden. Die neue Bundesregierung will dieses Gesetzesvorhaben, das einige Erleichterungen für Genossenschaften mit sich bringt, als eines der ersten auf den Weg bringen, teilt der Genossenschaftsverband Norddeutschland e.V. (GVN), Hannover, mit. Mit der Novellierung werden künftig für eine Gründung nur noch drei statt wie bisher sieben Mitglieder benötigt. Ferner können Neugründungen, insbesondere kleinerer Genossenschaften, optional auf einen Aufsichtsrat verzichten und der Vorstand kann auf eine Person beschränkt werden, so der GVN. Des weiteren muss bei einer Bilanzsumme bis zu 1 Mio. € der Jahresabschluss nicht mehr geprüft werden. Auch die zulässigen Ziele für eine Genossenschaft wurden erweitert: Es sollen zukünftig nicht mehr nur wirtschaftliche Zwecke gelten, sondern auch soziale und kulturelle. So könnte dann beispielsweise auch eine Kinder- oder Seniorenbetreuung gefördert werden, heißt es weiter. (ED)
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