Das Kartoffelfungizid Banjo ist für den Pflanzenschutzmittelhersteller FCS zugelassen worden. Es kann bis zu acht Mal gespritzt werden. Das Mittel enthält den Kontaktwirkstoff Fluazinam (500 g/l), der Sporen abtötet. Er bekämpft nach Angaben der Feinchemie Schwebda (FCS), Köln, die Krautfäule und schützt die Knollen vor Infektionen. Die maximale Aufwandmenge beträgt 0,4 l/ha. Bis zu acht Anwendungen sind zur Bekämpfung der Kraut- und Knollenfäule zugelassen. Der Hersteller betont als Vorteil, dass der Mindestabstand zwischen den Spritzungen nur fünf Tage beträgt. Kurze Abstände seien bei hohem Krautfäuledruck sinnvoll. Banjo ist als Suspensionskonzentrat (SC) formuliert. (az)
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