Die Deutsche Bank reagiert auf Vorwürfe, dass Spekulation die Lebensmittelpreise anheizen könnte. Sie bietet vorerst keine neuen Finanzinstrumente an, die auf Agrarrohstoffen basieren. Die Deutsche Bank hat eine Arbeitsgruppe gebildet, die Ursachen und Auswirkungen stark schwankender und vor allem steigender Preise für Agrarrohstoffe analysiert. Solange die Arbeitsgruppe tätig sei, werde die Deutsche Bank keine neuen börsengehandelten Anlageprodukte auf Basis von Grundnahrungsmitteln auflegen. Dieses Versprechen gibt sie in ihrem Jahresbericht zur gesellschaftlichen Verantwortung, den das Finanzinstitut in dieser Woche veröffentlicht hat. Im Oktober 2011 hatte die Organisation Foodwatch unter anderem die Deutsche Bank beschuldigt, mitschuldig am Hunger in der Welt zu sein. (az)
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