Bauern erschleichen Zuschüsse


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Nach dem heißen Sommer 2003 bot der Staat landwirtschaftlichen Betrieben in Bayern, die sich in ihrer Existenz bedroht sahen, finanzielle Unterstützung an. Über 3 Mio. € Landes- und Bundesmittel wurden als Liquiditätshilfen gewährt. Nun hat der Oberste Bayerische Rechnungshof (ORH) festgestellt, dass keiner der unterstützten Betriebe auf Förderung angewiesen war. Die Angaben der Landwirte waren demnach häufig falsch. Dies sei unbemerkt geblieben, weil die Anträge von der Landwirtschaftsverwaltung nicht geprüft worden seien. Der ORH beklagt: "Fördermittel wurden zweckwidrig verwendet." (HH)
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