Mit Beginn des Frühjahrs sowie bundesweit am zentralen Wochenende des 21. und 22. Mai 2016 öffnen die Bauernfamilien ihre Hoftore für den Dialog mit Verbraucherinnen und Verbrauchern. Für alle Interessierte heißt es dann: Stallluft schnuppern und sich ein eigenes Bild von der Landwirtschaft machen.

Bereits zum dreizehnten Mal bieten die Landwirte bundeweit Interessierten die Möglichkeit, sich über die Arbeit auf den Feldern und in den Ställen zu informieren. Zu diesem Tag des offenen Hofes 2016 haben der Deutsche Bauernverband (DBV), der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) und der Deutsche LandFrauenverband (dlv) mit ihren Landes- und Kreisverbänden aufgerufen.

Die Bauernfamilien zeigen, wie sie Nahrungsmittel, erneuerbare Energie oder nachwachsende Rohstoffe auf ihrem jeweiligen Betrieb erzeugen, welche Technik sie verwenden oder wie sie ihre Tiere halten. Direktvermarkter erläutern in ihren Hofläden die Art der Nahrungsmittelerzeugung. Der Tag des offenen Hofes ist ihr authentisches Angebot der Transparenz, Information und Diskussion an Verbraucher, Schulklassen, Politik und Kritiker der heutigen Landwirtschaft, also an alle gesellschaftlichen Gruppen, so der DBV. Nur ein ehrlicher und fairer Dialog zwischen der Bevölkerung und den in der Landwirtschaft Tätigen könne die Akzeptanz für die deutsche Landwirtschaft und ihre Produkte stärken.

 

Bio- und konventionelle Betriebe dabei

Am Tag des offenen Hofes nehmen Biobetriebe wie konventionelle Betriebe teil. Über einen „Hoffinder“  können sich Interessierte informieren, welche Landwirte sich am Tag des offenen Hofes 2016 beteiligen. Dort sind auch alle Termine für die Hoferkundung sowie  Informationen zum Betrieb und teilweise auch zu besonderen Veranstaltungen in der Gemeinde im Rahmen des Tages zu finden. In Tourismusgebieten wird der Tag des offenen Hofes 2016, der von der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert wird, erst in den Sommermonaten durchgeführt. (mrs)


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