Der Deutsche Bauernbund will Agrarministerin Ilse Aigner in ihrem Vorstoß zu strikteren Tierschutzbestimmungen unterstützen. Die Landwirte sollten zum Dialog bereit sein. Der Deutsche Bauernbund, der sich als Vertretung der bäuerlichen Familienbetriebe in Ostdeutschland versteht, hat Aigner in der Tierschutzdebatte den Rücken gestärkt. "Dies ist eine Chance in der Tierproduktion eine weitere Industrialisierung zu verhindern und zu vernünftigen Größenordnungen zurückzufinden", sagte Bauernbund-Präsident Kurt-Henning Klamroth diese Woche in Quedlinburg. Den Berufsstand rief er auf, zum Dialog bereit zu sein. Die gesellschaftlichen Fragen nach dem Tierwohl seien da, ob es den Landwirten passe oder nicht, so Klamroth weiter. Aigner will in Deutschland gegen die ausgestalteten Käfige für Legehennen und die betäubungslose Ferkelkastration vorgehen. Auf europäischer Ebene drängt die Ministerin auf eine zügige Realisierung eines Tierschutzlabels. (sta)
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