Bayer Crop Science: Gutes Herbizidgeschäft im 3. Quartal


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Die Bayer Crop Science AG, Monheim, verzeichnet im 3. Quartal des aktuellen Geschäftsjahres vor allem eine Verbesserung des Ergebnis. Der Umsatz stieg um 4,2 Prozent auf 1,17 Mrd. €, währungs- und portfoliobereinigt lag er aber auf Vorjahresniveau. Für das operative Ergebnis Ebit weist der Konzern ein Plus von 17 Mio. € aus nach einem Vorjahresverlust von 108 Mio. €. Der Verkauf von Pflanzenschutzmitteln stieg um 2,4 Prozent auf 956 Mio. € im 3. Quartal. Vor allem an Herbiziden, insbesondere in Europa, wurde 9,5 Prozent mehr abgesetzt. Die Nachfrage nach Insektiziden ging dagegen um 3,7 Prozent zurück. Das Unternehmen führt das auf den geringeren Schädlingsbefall von Baumwolle in Asien zurück. Der Fungizidabsatz verharrte auf Vorjahresniveau, wobei geringere Umsätze in Südamerika auf Grund der Dürrefolgen durch höhere Verkäufe zur Sojarost-Prävention kompensiert wurden. Im Geschäftsbereich Environmental Science und Bioscience wurde ein Zuwachs von 14,3 Prozent auf 192 Mio. € erzielt. Dazu hat insbesondere der Verkauf von Profi-Produkten für den Umweltbereich in Nordamerika beigetragen. Im Segment Bioscience konnte der Absatz um 9,3 Prozent auf 47 Mio. € gesteigert werden, vor allem durch Gemüsesaatgut und gentechnisch verändertes Baumwoll-Saatgut.

Bayer Crop Science setzt weiter auf Innovationen. So soll die Innovationskultur innerhalb des Konzerns mit der Initiative Triple-i unter dem Motto "Inspirationen, Ideen und Innovation" gefördert werden. Allein im kommenden Jahr will Bayer 50 Mio. € in neue Projekte investieren. Das erste Geld soll in ein Projekt zur Herstellung pharmazeutischer Wirkstoffe aus Pflanzen fließen. (AW)

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