Bayer Crop Science: Plus mit klassischem Pflanzenschutz


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Mit einem positiven Beitrag zum Bayer-Konzern wartet die Bayer Crop Science AG, Monheim, für das Geschäftsjahr 2004 auf. Im klassischen Pflanzenschutzgeschäft stieg der Umsatz währungsbereinigt um 7 Prozent auf 5 Mrd. €, berichtete Bayerchef Werner Wenning heute auf der Bilanzpressekonferenz in Leverkusen. Das operative Ergebnis konnte währungsbereinigt um 23 Prozent auf 522 Mio. € gesteigert werden. Große Umsatzsprünge hat Bayer Crop Science ebenso wie alle anderen Pflanzenschutzunternehmen vor allem in Südamerika gemacht. Dort wurden mit 1,37 Mrd. € gut 23 Prozent mehr Pflanzenschutzmittel verkauft. Umsatzträger waren vor allem Fungizide wie Folicur und Flint, die zur Bekämpfung des Sojarosts eingesetzt wurden.

Zugenommen hat auch im vergangenen Geschäftsjahr das etwas kränkelnde Nordamerikageschäft um 14,3 Prozent auf 1,4 Mrd. €. In Europa, wo mehr als ein Drittel des Umsatzes erwirtschaftet wird, war ein Rückgang um 2,4 Prozent auf 2,24 Mrd. € zu verzeichnen. Ein Plus konnte Bayer Crop Science auch im Beizmittelsegment erzielen. Der Umsatz stieg um 9,3 Prozent auf 447 Mio. €. Bei Herbiziden und Insektiziden lagen die Umsätze nur wenig über den Vorjahresergebnissen. Bei Saatgut, das im Segment Bioscience angesiedelt ist, verbuchte das Unternehmen einen Zuwachs von insgesamt 14,8 Prozent auf 311 Mio. €. Hauptumstazträger waren hier Saatgut für Canola-Raps und Baumwolle. (AW)

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