Bayer Crop Science und Monsanto beschließen Lizenzvereinbarungen


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Die Bayer Crop Science AG, Monheim, und die US-amerikanische Monsanto Company, St. Louis, haben eine Reihe von langfristigen Geschäfts- und Lizenzverträgen für landwirtschaftliche Schlüsseltechnologien geschlossen. Im Rahmen der Vereinbarungen werde Bayer an Monsanto eine gebührenpflichtige Lizenz für seine herbizidtolerante Liberty Link-Technologie zur Nutzung bei Mais und Sojabohnen vergeben. Die Unternehmen haben zudem einige bestehende Verträge auf dem Gebiet der Herbizidtoleranz zugunsten besserer Konditionen für beide Seiten angepasst, teilte das deutsche Unternehmen gestern mit.

Im Bereich der Insektenresistenz haben die Unternehmen ebenfalls einen gebührenpflichtigen Lizenzvertrag geschlossen, der Bayer "bestimmte Rechte an dem geistigen Eigentum von Monsanto" einräume. Die Unternehmen haben darüber hinaus bestehende Verträge auf dem Gebiet der Insektenresistenz-Technologie geändert. Dazu gehöre auch Monsantos gebührenpflichtige Lizenz zur Nutzung der dualen Bt-Technologie von Bayer Crop Science. Desweiteren räumen sich beide Unternehmen gegenseitig Lizenzen für die RNAi-Technologien ein, die eine Basis-Technologie zur Entwicklung von neuen landwirtschaftlichen Produkten sei. (ED)

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