Bayer Crop Science verdient gut im Pflanzenschutz

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Die Geschäfte der Bayer Crop Science (BCS) AG, Monheim, laufen im 2. Quartal ausgesprochen gut, vor allem im Pflanzenschutz. So konnte der Bayer-Teilkonzern seinen Umsatz um 15,5 Prozent auf 1,80 (Vorjahreszeitraum 1,56) Mrd. € steigern. Das Ebitda vor Sondereinflüssen erhöhte sich um 26,5 Prozent auf 501 (396) Mio. €. Neben einem Mengenzuwachs hat insbesondere eine Steigerung der Absatzpreise um knapp 3 Prozent dazu beigetragen. Im Pflanzenschutz kletterte der Umsatz um 20,9 Prozent auf knapp 1,53 Mrd. €. Insbesondere die Verkäufe von Fungiziden sind deutlich gestiegen. Der Geschäftsbereich Environmental Science/Bio Science lag mit einem Umsatz von 278 Mio. € um 7,3 Prozent unter Vorjahr, wobei das Saatgutgeschäft durch Währungseinflüsse und Zukäufe bei Baumwoll- und Gemüsesaatgut Zuwächse verbuchen konnte. Der Absatz von Produkten für professionelle Anwender im Bereich der Landschaftspflege ging dagegen zurück. So stieg der Umsatz im Geschäftsbereich Bio Science um 13,0 Prozent auf 113 Mio. € zu, während der Umsatz für Environmental Science um 17,5 Prozent auf 165 Mio. € zurückging.

Der positive Umsatztrend wird sich weiter fortsetzen, ist Bayer-Chef Werner Wenning überzeugt. Entsprechend wurde die Jahresprognose nochmals angehoben. Für den Umsatz des Teilkonzerns ist jetzt eine währungs- und portfoliobereinigte Steigerung von deutlich über 10 Prozent statt bisher mehr als 5 Prozent geplant. Die bereinigte Ebitda-Marge soll auf etwa 25 Prozent (bisher: 24 Prozent) verbessert werden. "Damit würden wir das ursprünglich für 2009 gesetzte Margenziel bereits ein Jahr früher erreichen als geplant", betonte Wenning. Für die zweite Jahreshälfte plant Bayer Crop Science auch weitere Preisanpassungen. (AW)

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