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Die Bayer Crop Science AG, Monheim, will in China wachsen. Das Unternehmen plant, seinen Jahresumsatz in der Volksrepublik von aktuell 65 Mio. € im Jahr 2006 mittelfristig auf über 100 Mio. € zu erhöhen. Kernpunkte der Strategie sind die Einführung neuer Wirkstoffe, Formulierungen und Mischungen sowie der Ausbau der Pflanzenschutzmittelproduktion in Hangzhou, in die das Unternehmen 2007 und 2008 weitere 25 Mio. € investieren will. Darüber hinaus will Bayer auch das Saatgutgeschäft ausbauen wie zum Beispiel durch zwei Joint-Ventures mit chinesischen Partnern mit Hybrid-Reis-Saatgut. Aber auch weitere Kulturen wie Raps, Baumwolle und Gemüsesaatgut hat das Unternehmen im Blick.

"Der chinesische Markt für Agrarchemikalien bietet uns gute Chancen für profitables Wachstum", sagte Dr. Friedrich Berschauer, Vorstandsvorsitzender der Bayer Crop Science AG, heute vor Journalisten in Peking. Ziel des Landes sei nach wie vor ein hoher Selbstversorgungsgrad, vor allem mit Grundnahrungsmitteln wie Reis, Getreide, Obst und Gemüse. Die chinesische Regierung fördere dabei den Einsatz moderner landwirtschaftlicher Produktionsmethoden, hob Berschauer hervor. Darin sehe er gute Chancen für Bayer Crop Science. (AW)

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