Hat viel vor

Bayer-Tochter stärkt Marktstellung


Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Liam Condon plant Bayer Crop Science, sein Investitionsprogramm um 1 Mrd. € aufzustocken. „Damit belaufen sich die Gesamtinvestitionen in Sachanlagen für den Zeitraum 2013 bis 2016 auf rund 2,4 Milliarden Euro", erläuterte Condon während der Jahrespressekonferenz heute in Monheim.

Ziel des forcierten Investitionsprogramms sei ein deutlich größeres Produktionsvolumen für wichtige Pflanzenschutzmittel. Beispielsweise plant die Bayer-Tochter in den USA den Bau einer neuen Produktionsanlage in Mobile/US-Bundesstaat Alabama für das Herbizid Glufosinat-Ammonium. Seinen Angaben zufolge handelt es sich dabei um die größte Anlageninvestition in der Geschichte von Bayer Crop Science.

Daneben sei geplant, auch im Saatgutgeschäft zu wachsen. „Im Einzelnen bedeute dies, die Marktstellung in etablierten Anbaukulturen wie Gemüse, Reis, Raps und Baumwolle zu stärken und deutliche Marktanteile in Sojabohnen und Weizen zu gewinnen", skizzierte Condon. Investiert werden solle in das Sojageschäft, unter anderem durch strategische Zukäufe in Lateinamerika.

Ein Investitionsschwerpunkt im Saatgutgeschäft ist den Angaben zufolge Weizen. Hier baut die Bayer-Tochter ein globales Netzwerk zur Weizenzüchtung auf, um Hochertragssorten zu entwickeln, die an lokale Anbaubedingungen angepasst sind.

„Wir werden sowohl unser Pflanzenschutz- als auch unser Saatgutgeschäft weiter ausbauen, unsere Kundenorientierung verbessern und Innovationen fördern, um unsere marktführende Stellung zu stärken", fasste Condon die Pläne seines Unternehmens zusammen. Er gab sich in Monheim optimistisch, den Jahresumsatz im laufenden Jahr in Richtung 9 Mrd. € und 2015 in Richtung 10 Mrd. € zu erhöhen. (Sz)
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