Halbjahresbilanz

Bayer-Tochter wächst dynamisch


Von anhaltend guter Entwicklung berichtet die Bayer Crop Science AG, Monheim, heute anlässlich der Vorlage der Zahlen für das 2. Quartal 2013. Besonders stark waren die Zuwächse in Lateinamerika/Afrika/Nahost. Auch in Europa konnte der Konzern zulegen. In Nordamerika hätten sich der späte Saisonstart und rückläufige Anbauflächen negativ auf die Umsatzentwicklung ausgewirkt.

„Insgesamt hat das anhaltend hohe Preisniveau für Agrarrohstoffe unser Geschäft weiter begünstigt", kommentiert Vorstandsvorsitzender Dr. Marijn Dekkers die neuesten Zahlen.

Fungizide füllen Kasse

Im Pflanzenschutz (Crop Protection) erzielten den Angaben zufolge den mit Abstand höchsten Umsatzzuwachs die Fungizide. Während auch bei Herbiziden sowie Insektiziden positive Zuwachsraten im Vorjahresvergleich in den Büchern stehen, sei das Geschäft mit Saatgutbehandlungsmitteln rückläufig gewesen. Als Gründe nennt Bayer Crop Science bereits realisierte Geschäfte im 1. Quartal in Europa und verringerte Anbauflächen für Ölsaaten in Kanada.

Das auf Saatgut und Pflanzeneigenschaften spezialisierte Geschäftsfeld Bio Science konnte im Umsatz um knapp 2 Prozent zulegen, insbesondere dank eines positiven Trends bei Gemüse- und Reissaatgut. Insgesamt summiert sich der Umsatz von Bayer Crop Science von Januar bis Juni 2013 auf knapp 5,2 (Vorjahr: 4,9) Mrd. €.

Optimistisch für 2013

Für 2013 insgesamt kündigt der Teilkonzern an, „über dem Markt zu wachsen". Erwartet werde ein Umsatzplus „im oberen einstelligen Prozentbereich in Richtung 9 Mrd. €. Im Geschäftsjahr 2012 lag der Umsatz des Unternehmens bei rund 8,4 Mrd. €. (Sz)
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