Ziel der „Herbicide Innovation Partnership“, wie die Partnerschaft genannt wird, solle die gemeinsame Entwicklung neuer Unkrautbekämpfungs-Technologien sein. Zudem solle die Nachhaltigkeit moderner Anbausysteme gestärkt werden, gab die Agrarsparte des Bayer-Konzerns bekannt.

„Zunehmende Unkrautresistenzen gegenüber wichtigen Herbizidklassen bedrohen den Ackerbau weltweit“, sagte Axel Trautwein, Leiter der Abteilung „Small Molecules Research“ bei Bayer Crop Science. „Die Probleme, mit denen wir es hier zu tun haben, sind so groß, dass sie kein Unternehmen, keine Universität und auch kein Land allein bewältigen kann.“

Die Kooperation konzentriert sich auf die australische Landwirtschaft. Mit einem Promoviertenprogramm soll das wissenschaftliche Know-how australischer Forscher ausgebaut werden. Im Gegenzug werde GRDC die Kapazitäten des globalen Herbizid-Forschungszentrums von Bayer Crop Science in Frankfurt a.M. erweitern: rund 40 zusätzliche Forscher, davon ein Großteil aus Australien, sollen dort künftig neue Technologien entwickeln. (az)
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