Quartalszahlen

Bayer liefert positive Zahlen und Ausblick


Deutlich verbessern konnte Bayer das operative Ergebnis. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda vor Sondereinflüssen) erhöhte sich um 15,7 Prozent auf 3,4 Mrd. €, obwohl höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung bei Pharmaceuticals und Crop Science sowie negative Währungseffekte von etwa 60 Mio. € zu Buche schlugen. Der Konzernumsatz stieg um 0,5 Prozent auf 11,9 Mrd. €. Auch unter dem Strich entwickelte sich der Gewinn stark: Das Konzernergebnis legte 13,3 Prozent auf 1,5 Mrd. € zu.

Wachstum in allen Sparten

Erfreulich für den Konzern aus Leverkusen: "Alle Segmente konnten ihre operative Performance steigern", betonte Vorstandsvorsitzender Dr. Marijn Dekkers am Dienstag bei der Vorlage des Zwischenberichts und bekräftigte den Ausblick für das Gesamtjahr. Demnach sollen Umsatz und operatives Ergebnis des Konzerns mit einem mittleren einstelligen Prozentsatz zulegen. Das ist allerdings nur noch halb so stark wie im Vorjahr. Hintergrund ist die sich eintrübende Lage in der Agrochemie.

Zwar wuchs der Umsatz im Agrargeschäft (Crop Science) im 1. Quartal um 1,2 Prozent auf rund 3 Mrd. €. Regional gab es aber Unterschiede. So entwickelte sich das Crop-Science-Geschäft vor allem in Nordamerika positiv (plus 3,8 Prozent). In Lateinamerika/Afrika/Nahost erhöhte sich der Umsatz leicht um 1,0 Prozent, während er in Europa etwa auf Vorjahresniveau lag (plus 0,7 Prozent). In Asien/ Pazifik ging das Geschäft um 2,5 Prozent zurück.

Im Pflanzenschutz (Crop Protection) erzielte der Bereich Saatgutbehandlungsmittel ein Plus von 5,4 Prozent. Positiv verlief auch das Fungizidgeschäft (+ 2,9 Prozent), während die Umsätze mit Insektiziden (- 12,2 Prozent) und Herbiziden (- 3,8 Prozent) nachgaben. Im Saatgutgeschäft (Seeds) nahm der Umsatz mit 11,9 Prozent deutlich zu. Der Umsatz von Environmental Science erhöhte sich um 3,0 Prozent. (mrs)
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