Beide Unternehmen wollen Landwirte in Brasilien dabei unterstützen, ihre Felder nachaltig zu bewirtschaften. Im Rahmen des Programms "Valore" soll eine Zertifizierung für eine umweltschonende, sozialverträgliche und wirtschaftlich tragfähige Produktion von Sojabohnen etabliert werden. 

Bis jetzt wurden in Brasilien bereits 120.000 t Sojabohnen gewonnen, die entweder nach dem CRS-Standard (Certified Responsible Soy) oder nach RTRS (Round Table on Responsible Soy) zertifiziert sind. Jetzt soll diese Zusammarbeit intensiviert werden. Beide Unternehmen haben eine dreijährige Kooperationsvereinbarung geschlossen. Die Initiative soll auf zusätzliche Erzeuger in Brasilien sowie auf weitere Kulturpflanzen und Länder ausgeweitet werden. Auch Argentinien steht auf der Agenda. 

Sojabohnen strategisch wichtig


"Sojabohnen sind strategisch sehr wichtig für die Region und für Bayer", sagte Eduardo Estrada, Leiter der Bayer-Division Crop Science in Lateinamerika. Bayer unterstützt die Landwirte dabei, die geforderten Zertifizierungsstandards zu erreichen, beispielsweise über Anbauberatung und Demonstrationsversuche. 

Cefetra ist für die eigentliche Zertifizierung zuständig, um die Anforderungen europäischer Futtermittelhersteller an eine nachhaltige Sojanutzung zu erfüllen. "Die Kooperation mit Bayer ermöglicht uns, die Menge an zertifiziertem Soja zu erhöhen und so der steigenden Nachfrage nachzukommen", sagte Daan Vriens, CEO von Cefetra. (az)
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