Bayer Crop Science und Yara möchten gemeinsam Strategien aufzeigen, um das Ertragspotenzial von Weizen auszuschöpfen. Das gemeinsame europäische Projekt Wheat Yield Initiative ist mit Beteiligung aus Deutschland und Großbritannien am Start.

In Deutschland sind seit der Herbstbestellung 2014 vier Standorte in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern mit Winterweizen beteiligt. Es handelt sich um Praxisschläge mit mindestens 8 ha Größe. Gemeinsam mit den Betriebsleitern werden die Anbaustrategien festgelegt. Die fachliche Betreuung übernehmen die regionalen Yara- und Bayer-Mitarbeiter. Die Arbeiten führen die Landwirte aber selbst durch.

Für das Düngemonitoring setzt Yara seinen N-Tester, für die Ausbringung den N-Sensor ein. Auf zwei Standorten kommt außerdem das neue System ‚Field Doc‘ zum Einsatz, das die reale Entwicklung der Biomasse misst. Bayer bringt seine unternehmenseigenen Servicetools ein. Hinzu kommt das Proplant-Prognosemodell, über das die Infektionswahrscheinlichkeiten relevanter Krankheiten erfasst werden.

Als Besonderheit der Initiative streichen beide Unternehmen die lückenlose und engmaschige Erfassung des Wachstumsverlaufs heraus. (az)
stats