Bayer verkauft US-amerikanisches Impfstoffgeschäft für Nutztiere

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Der Bayer-Konzern, Leverkusen, verkauft sein US-amerikanisches Impfstoffgeschäft für Nutztiere an den Tierarzneimittel-Hersteller Intervet International, eine Tochter der Akzo Nobel, Arnheim/Niederlande. Eine entsprechende Vereinbarung haben das Leverkusener Unternehmen und der niederländische Chemiekonzern jetzt getroffen, teilt Bayer mit. Intervet übernimmt demnach eine Produktionsstätte in Worthington (Minnesota) und Fertigungskapazitäten einer Anlage in Shawnee (Kansas) einschließlich der Mitarbeiter. Vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Behörden sei der Eigentumsübergang für den 1. August 2000 vorgesehen. Über finanzielle Einzelheiten der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. "Das Volumen des klassischen Bayer-Impfstoffgeschäfts in den USA ist zu gering, um dauerhaft wettbewerbsfähig zu sein", begründet Bernd Krüger, Leiter des Bayer-Geschäftsbereichs Tiergesundheit, die Entscheidung. (ED)
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