Übernahmepläne

Bayer verspricht US-Jobs

Um den künftigen US-Präsidenten zu überzeugen, dass der Zusammenschluss von Bayer und Monsanto in den USA Nutzen stiftet, haben die beiden Firmenchefs vor einer Woche Donald Trump in New York ihre Aufwartung gemacht. Bislang war nichts über Gesprächsinhalte durchgesickert. Am Dienstag haben Werner Baumann, Vorstandsvorsitzender von Bayer, und Hugh Grant, Chairman und CEO von Monsanto, in einer gemeinsamen Erklärung sich zu Inhalten geäußert.

Hälfte der Forschungsmittel fließt in die USA

Die USA seien ein globaler Marktführer in der Landwirtschaft, und die Kombination von Bayer und Monsanto werde diese Rolle noch unterstreichen, heißt es in der Erklärung. Das kombinierte Unternehmen erwarte, dass in den nächsten sechs Jahren rund 16 Mrd. US-$ für Forschung und Entwicklung in der Landwirtschaft ausgegeben werden. „Mindestens die Hälfte dieser Investitionen erfolgt in den Vereinigten Staaten", versprechen die Firmenchefs. Damit verbunden seien auch mehrere tausend neue gut bezahlte Arbeitsplätze.

Bestandsgarantie für Arbeitsplätze

Chris Clayton, Kolumnist für die Zeitschrift Progressive Farmer, berichtet ergänzend von Details, die Sean Spicer, Sprecher von Trump, am Dienstag bekannt gegeben hat. Danach soll sich Baumann nicht nur zu den Forschungsmitteln von 8 Mrd. US-$ für die USA verpflichtet haben. Außerdem sei zugesagt worden, dass Bayer alle der bisher 9.000 Mitarbeiter von Monsanto halten wird. Außerdem sollen mindestens 3.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. (db)
stats