Für seine Weizenzüchtungsforschung sucht Bayer Crop Science Partner im Markt. Neue Sorten kündigt das Unternehmen bereits für 2015 an. Partnerschaften sucht das Unternehmen für die Markteinführung neuer Technologien. Das machte Bayer-Experte Hartmut van Lengerich beim Saatguthandelstag in Warberg deutlich. Das Unternehmen stuft seine umfangreichen Investitionen in die globale Weizenzüchtung zwar als visionär, aber auch als ausgesprochen risikobehaftet ein. „Nur mit neuen Technologien sind Fortschritte in der Weizenzüchtung zu erreichen“, ist van Lengerich überzeugt.

Der Klimawandel stelle für den Weizenanbau eine ernste Bedrohung dar. Die Kultur sei extrem empfindlich vor allem gegen höhere Nachttemperaturen. Als neue Technologien nannte van Lengerich die Hybridzüchtung wie auch die mathematische Verknüpfung von Phänotypisierung und Genotypologie. Die Einführung gentechnisch veränderter Weizensorten sei nur möglich, wenn mit der Ware weltweit ungehindert gehandelt werden könne. (brs)
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