Pflanzenzucht

Bayerische Sorten gefragt

Die Sorten der bayerischen Züchter legten beim Anteil der Vermehrungsflächen um einen Prozentpunkt auf 16,5 Prozent zu. Vor allem die günstige Flächenentwicklung bei Winter- und Sommergerstensorten stimmen den Geschäftsführer der Bayerischen Pflanzenzucht- und Saatbauverbände, Dr. Christian Augsburger, sehr positiv.

Laut Augsburger gingen im Jahr 2014 wieder mehr als 40 Prozent der deutschen Vermehrungsfläche auf bayerische Sortern zurück. Günstig verlief auch die Entwicklung im Bereich der Feldsaaten. So nahmen Gräser wie Glatthafer, Goldhafer, Wiesenfuchsschwanz, Wiesenrispe sowie Rot- und Schafschwingel eine dominierende Rolle ein, betont Augsburger. Weit vorne in der Rangliste der deutschen Vermehrungsflächen liegen darüber hinaus noch Wiesenschwingel, Bastadweidelgras und Deutsches Weidelgras von bayerischen Züchtern. (HH)    
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