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Beim Export von bayerischen Agrarerzeugnissen nach Russland zeichnet sich ein Aufwärtstrend ab. Landwirtschaftsminister Josef Miller berichtete nach seinem Besuch der internationalen Lebensmittel-Fachmesse Prodexpo 2000 in Moskau, namhafte Vertreter der Land- und Ernährungswirtschaft Russlands und Bayerns hätten großes Interesse an einer engeren Zusammenarbeit signalisiert. Den russischen Wunsch nach mehr Joint-Venture-Projekten wolle Miller nach Kräften unterstützen. Allerdings müsse die Rechtssicherheit für Investoren bezüglich des Bodeneigentums und der Steuern erhöht werden. In den zurückliegenden Jahren war es zu massiven Einbrüchen des bayerischen Agrarexports nach Russland gekommen. Während das Exportvolumen 1997 noch bei 550 Mio. DM gelegen hat, verringerte sich die Summe 1999 auf 200 Mio. DM. Wichtige Produkte waren Tabak, Fleischwaren und Käse. (ED)
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