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Nahezu regungslos präsentiert sich in diesem Frühjahr der Markt für alterntigen Körnermais in Deutschland und im angrenzenden Elsass. Wie in der heutigen Ausgabe der Agrarzeitung Ernährungsdienst zu lesen ist, verkaufen sich besonders in der Überschussregion Bayern die noch relativ hohen Maisbestände sehr schleppend. Grund dafür ist die hohe Selbstversorgung in den traditionellen Absatzgebieten Nordwestdeutschland und Italien. Ihren Spitzenbedarf decken italienische Käufer zudem mit frachtgünstigeren österreichischen oder französischen Herkünften. So steht in Bayern noch etwa die Hälfte bis zwei Drittel, schätzungsweise 150.000 bis 200.000 t, der zu vermarktenden Menge zur Disposition. (cd)
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